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Samstag, 30. August 2014

{Rezept} Kekse, die gute Laune machen und schnell gehen!

Für meinen "Abschied" auf der Arbeit musste ich natürlich etwas vorbereiten - was meine Arbeitskollegen betrifft, war ich eher unkreativ und habe einen gefüllten Brotkranz mit selbstgemachter Kräuterbutter sowie Maracujasirup vorbereitet. Den Maracujasirup habe ich bei  Vera von Nicest Things gefunden und gleich nachgemacht - er schmeckt auch ohne Alkohol toll, wir haben ihn mit alkoholfreiem Sekt gemischt!

Aber nun zu den Keksen, die haben meine lieben Mädels aus den Arztpraxen bekommen! Ich hab drei verschiedene Sorten gemacht - Marshmallow-Brownies, Peanut-Butter-Cookies und Rosmarin-Vanille-Taler. Die Marshmallow-Brownies sind definitiv was für die Seele und die Hüfte, aber sie sind besch... zu schneiden - wenn da jemand einen Tipp hat, wie es besser geht, her damit!!



Für ca. 30 Marshmallow-Brownies:
  • 50g Vollmilchschokolade
  • 50g Zartbitterschokolade
  • 100g Mehl
  • 1 Prise Salz
  • 1/2 TL Backpulver
  • 100g Butter
  • 100g Zucker
  • 1 Ei
  • 80g Mini-Marshmallows
Den Backofen auf 160°C Umluft vorheizen. Wenn ihr eine Brownie-Form habt - super, ansonsten tut es auch ein normales Backblech, dann werden sie eben nicht so dick. Legt die Form mit Backpapier aus.
Beide Schokoladensorten getrennt voneinander hacken, und das Mehl mit Salz und Backpulver vermischen.
Die Zartbitterschokolade in einem kleinen Topf mit der Butter zusammen vorsichtig schmelzen, dann in eine Schüssel umfüllen, kurz abkühlen lassen und mit dem Zucker und dem Ei vermischen. Dann die Mehlmischung unterheben und den Teig in die Form füllen. Ca. 15 min lang backen, dann herausnehmen und mit der gehackten Vollmilchschokolade und den Minimarshmallows bestreuen. Nochmal für 5 min in den Ofen, die Marshmallows sollten geschmolzen und leicht gebräunt sein. Auskühlen lassen und in Rechtecke schneiden (hahaha...). 


Für ca. 40 kleine Peanut-Butter-Cookies:

  • 150g Mehl
  • 1/2 TL Backpulver
  • 100g weiche Butter
  • 100g Zucker
  • 2 Prisen Salz
  • 1 Ei
  • 100g Erdnussbutter
  • nach Belieben eine Handvoll Erdnüsse
  • eventuell Kouvertüre zum Verzieren
Heizt den Backofen auf 160° Umluft vor. Die Erdnüsse grob hacken.
Das Mehl mit dem Backpulver vermischen. Butter, Zucker und Salz schaumig schlagen, das Ei und die Erdnussbutter dazugeben und alles gut verrühren. Die Mehlmischung und die Erdnüsse dazugeben und alles kräftig vermischen. Mit Hilfe von zwei Teelöffeln kleine Kugeln auf ein Backblech setzen und 13-15 min backen. Nach dem Auskühlen könnt ihr noch zur Verbesserung der Optik etwas Kouvertüre darüberträufeln ;)


Für ca. 30-40 Rosmarin-Vanille-Taler:
 
  • 2-3 EL Rosmarinnadeln
  • 150g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 200g Mehl
  • 1 TL Backpulver
  • 150g weiche Butter
  • 2 Prisen Salz
  • 1 Ei
  • Mark von einer Vanilleschote
  • 1 EL Wasser
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Den Backofen auf 160°C Umluft vorheizen. Den Rosmarin fein hacken, mit 50g Zucker und dem Vanillezucker in einen Mörser geben und kurz verreiben. In eine kleine Schüssel umfüllen. 
Mehl mit dem Backpulver vermischen, die Butter, den übrigen Zucker und das Salz schaumig schlagen. Ei, Vanillemark und Wasser zugeben und alles verrühren. Die Mehlmischung unterrühren. 
Nehmt nun mit dem Händen etwas Teig ab und formt daraus kleine Kugeln (ca. 2,5cm Durchmesser). Wälzt die Kugeln in dem Rosmarinzucker, dann drückt ihr sie vorsichtig zu kleinen Talern platt (mit dem Boden eines Glases oder einfach mit den Händen). Ca. 12-13 min backen. 


Also, wenn ihr an diesem Wochenende, das ja wettertechnisch zumindest bei uns eher trübe wird, noch nichts vorhabt - ran an den Ofen! ;)

Mittwoch, 21. Mai 2014

{Rezept} Veganes Nussbrot

Nein, ich bin nicht unter die Veganer gegangen - bei mir gibt es nach wie vor nichts Schöneres als ein leckeres Stück totes Tier auf dem Teller! Aber durch einige Arbeitskollegen und Leute, die ich über Juice Plus kennengelernt habe, habe ich meine Vorurteilshaltung gegenüber Veganern und Vegetariern ein bisschen aufgegeben!
Und weil ich ja grundsätzlich für's Backen und Kochen und überhaupt bin, habe ich mir die Tage ein Herz gefasst und mich an einem veganen Nussbrot probiert. Mein Männe (und ehrlich gesagt, ich auch) hatte angesichts der Zutatenliste befürchtet, dass ich da einen Stein aus dem Ofen ziehe, der mit einem fluffigen, saftigen Brot nicht mehr viel gemeinsam hat, aber weit gefehlt! Es ist saftig, es ist unglaublich lecker und lässt sich sowohl mit jedem Brotaufstrich als auch pur essen!


Und neben der Tatsache, dass es vegan ist, ist es auch unglaublich gesund, es enthält viele Ballaststoffe und Omega-Fettsäuren - also, trotz der Tatsache, dass die Kalorien geschätzt zwanzig Nutella-Toasts entsprechen - haut rein!!

Für einen kleinen Laib braucht ihr:
  • 135g Sonnenblumenkerne
  • 90g Leinsamen
  • 65g Haselnüsse oder Mandeln (ganze Nüsse!)
  • 145g Haferflocken
  • 2 EL Chiasamen (bekommt ihr im Reformhaus oder sogar in der Apotheke)
  • 4 EL Flohsamenschalen (Reformhaus / Apotheke)
  • 1 Tl Meersalz, feinkörnig
  • 1 EL Ahornsirup / Honig / Stevia (Stevia entsprechend weniger!)
  • 3 EL Kokosöl (Reformhaus / Apotheke)
  • 350ml Wasser
Die Herstellung ist, ehrlich gesagt, ziemlich einfach: ihr mischt in der einen Schüssel alle trockenen Zutaten, und in einer anderen alles Flüssige. Dann beides zusammenschütten und gut vermischen.
Den "Teig" in eine Brotbackform oder Kuchenform füllen (das ist wirklich wichtig, dass ihr bereits jetzt die Form vorgebt, die das Brot später haben soll!), glattstreichen und dann mindestens zwei Stunden einweichen lassen. Wenn ihr die Zeit habt, lasst das Brot über Nacht stehen! Und wenn es fertig gezogen ist, wisst ihr, warum ich sagte, gebt bereits vorher die endgültige Brotform vor - es wird nämlich ziemlich fest, da die Zutaten das Wasser vollständig aufsaugen!


Den Ofen auf 175°C Umluft vorheizen. Das Brot etwa 20min backen, und dann aus der Form nehmen und mit der Unterseite nach oben noch einmal 30-40 min backen. Es ist fertig, wenn es (wie bei jedem "normalen" Brot) beim Klopfen darauf hohl klingt.




So meine Lieben - tut etwas für eure Gesundheit!! Lasst es euch schmecken! :)

Mittwoch, 7. Mai 2014

{Let's cook together} Thunfisch und Zucchini in meinem Muffinförmchen

Ihr Lieben, diesen Monat heißt das Thema bei Ina "Deftiges aus dem Muffinförmchen", und ich habe das Wochenende genutzt, die lange vernachlässsigte Muffinform herauszukramen und zu backen.
Ich habe mich für Thunfisch-Zucchinin-Muffins entschieden, aus dem restlichen Thunfisch habe ich frei Schnauze noch einen Dip zusammengebastelt.

Und hier kommt das Rezept! Ihr braucht für vier (!!) Muffins:
  • 2 Frühlingszwiebeln, geputzt, gewaschen und in Ringe geschnitten
  • 50g Thunfisch aus der Dose
  • 1/2 Zucchini
  • 50g Mehl
  • 1 TL Backpulver
  • 1 Ei
  • 15g Butter
  • 20g Crème fraîche
  • Salz, Pfeffer
Die Zucchini einmal der Länge nach durchschneiden. Mit einem Sparschäler acht lange Streifen herunterschälen - die kommen später zur Deko zuunterst in das Muffinförmchen! Die restliche Zucchini fein reiben.
Das Mehl mit Backpulver, den Gewürzen und den Frühlingszwiebeln mischen. Die restlichen Zutaten unterrühren.
Eine Muffinform fetten, und die Zucchinistreifen kreuzweise hineinlegen. Danach den Teig einfüllen, Papierförmchen braucht ihr nicht!
Im vorgeheizten Ofen bei 160°C (umluft) ca. 20 min backen.
Den restlichen Thunfisch habe ich mit Crème fraîche, Mayonnaise gemischt und mit Salz und Cayannepfeffer gewürzt, als Dip zu den Muffins.


Leider kommen die Zucchinistreifen, die ich in die Form gelegt habe, nicht wirklich zur Geltung, vielleicht wäre es besser, sie oben auf als Deko zu legen... beim nächsten Mal :)

Euch erst einmal einen guten Appetit!


Dienstag, 15. April 2014

{Let's cook together!} Frühling aus dem Backofen - Gemüsetarte

Letzten Monat habe ich zwar bei Inas "Let's cook together" mitgemacht, aber allen Ernstes vergessen, meine Lachs-Spinat-Röllchen abzufotografieren - ja, sowas passiert mir auch mal!

Im April ist das Thema "Der Frühling kommt heute mal direkt aus dem Ofen: Gemüsetarte " und ich habe artig wieder mitgemacht und diesmal auch die Kamera griffbereit gehabt!

Ihr braucht für den Teig:
  • 250g Mehl
  • 100g Butter
  • 8 EL kaltes Wasser
  • 4 TL Essig
  • 1 Prise Salz
Für den Belag:
  • 3 Tomaten
  • 1/2 Aubergine
  • eine kleine Zwiebel
  • 2 EL Senf
  • 2 Eier
  • 200g Crème fraîche
  • 3 EL Milch
Die Zutaten für den Teig vermischen und glatt kneten. Den Teig in Folie wickeln und im Kühlschrank ruhen lassen.
Die Tomaten und die Aubergine in Scheiben schneiden, auf einem Teller ausbreiten und salzen. Eine halbe Stunde ziehen lassen, damit das Wasser herausgezogen wird.
Die Zwiebel in Scheiben schneiden und in einer Pfanne in ein wenig Öl andünsten lassen.
Den Teig ausrollen und in eine Tarteform drücken (ich habe immer noch keine *heul*, deshalb musste bei mir eine Springform herhalten...). Mit einer Gabel mehrfach einstechen, den Senf darauf verteilen und mit Zwiebeln, abgetropften Auberginen und Tomaten belegen.
Eier, Crème fraîche, Milch, Salz und Pfeffer verquirlen, darübergießen und alles ab in den Ofen - Umluft ca. 180°C für 30-35 Minuten.


 In diesem Sinne - einen frühlingshaften Tag und guten Appetit!!

Dienstag, 25. Februar 2014

{Rezept} Kartoffel-Rosmarin-Brot

Im Moment bin ich sehr beschäftigt damit, meine Arbeit und die Suche nach einem Haus unter einen Hut zu kriegen (dazu bei Gelegenheit mehr), deshalb gibt es für euch heute ein Rezept anstelle des dritten Reiseberichtes - aber der folgt natürlich auch noch!

In der aktuellen "Lecker" ist dieses wunderbare Brotrezept vorgestellt, welches ich am Wochenende nachgebacken habe! Seit ich zu Weihnachten diese tolle Brotbackform von meiner Mama bekommen habe, kaufe ich kein Brot mehr ;)


Ihr braucht für ein kleines Brot:
  • 600g mehlig kochende Kartoffeln
  • 1 Bund frischen Rosmarin
  • 200g Weizenmehl (Typ 1050)
  • 150g Dinkelmehl (Typ 630)
  • 1/2 Päckchen Backpulver
  • Salz, Paprikapulver
  • 150ml Milch
  • Meersalz zum Bestreuen
Zunächst kocht ihr die Hälfte der Kartoffeln mit Schale, bis sie weich sind. Abgießen, pellen und noch warm mit dem Kartoffelstampfer zu Kartoffelbrei verarbeiten. Abkühlen lassen.
Die andere Hälfte der Kartoffeln schält ihr, und reibt sie fein. Danach ausdrücken, damit nicht mehr so viel Saft enthalten ist.
Rosmarin waschen, die Nadeln abzupfen und fein hacken.
In einer großen Schüssel das Weizen- und Dinkelmehl, Backpulver, Rosmarin (bis auf ca. 2EL zum Bestreuen), 1,5 TL Salz und 1 TL Paprikapulver mischen. Dazu gebt ihr die geriebenen und die gestampften Kartoffeln sowie die Milch und verarbeitet alles zu einem glatten Teig (ich mache das immer mit den Händen - gibt Muckis und der Teig wird meiner Erfahrung nach am besten!).
Den Ofen auf 175°C Umluft vorheizen. Den Teig zu einem Laib formen und entweder auf ein bemehltes Backblech (oder mit Backpapier ausgelegt) oder in eine Brotbackform (so wie meine, hihihihi!) geben und mit einem scharfen Messer schräg einschneiden. Den Laib mit Meersalz und dem restlichen Rosmarin bestreuen.
Ca. 50-55 Min backen - der Laib sollte sich hohl anhören, wenn ihr darauf klopft!


Wir haben das Brot noch warm zum Salat gegessen - einfach lecker!



Donnerstag, 23. Januar 2014

Let's cook together! Baby, es gibt Reis...


Baby, es gibt Reis - nein, nicht aus den Haaren geschüttelt, sondern ganz klassisch aus dem Kochtopf.
Ina hat in ihrem Bloggerprojekt dazu aufgerufen, jeden Monat nach ihren Vorgaben etwas Nettes im Töpfchen zu zaubern, und ich habe die Gelegenheit genutzt!


Im Monat Februar ist das Thema "Milchreis  als Soulfood gegen den Winter", und auch wenn der Winter aktuell mal wieder die Biege gemacht hat, gibt es hier ein Milchreis-Soulfood-Rezept!
Weil ich ein kleines Faultier bin und Milchreis konsequent anbrennen lasse, habe ich den Fertig-Milchreis verwendet... :-P

 Hier also mein Rezept für Kokosmilchreis mit Rosinen!

Ihr braucht für zwei Personen:
  • eine Tüte Fertig-Milchreis, zum Beispiel von Dr. Oetker
  • 400ml Kokosmilch
  • 100ml fettarme Milch
  • eine Vanilleschote 
  • zwei EL Kokosflocken
  • eine Handvoll Rosinen
  • Karamellsirup

 

Das Mark aus der Vanilleschote auskratzen. Den Milchreis nach Packungsanweisung kochen, dabei statt der angegebenen 500ml Milch 400ml Kokosmilch und nur 100ml Kuhmilch nehmen. In die Milch gebt ihr das Vanillemark sowie die Rosinen, damit sie schön weich werden - wer keine Rosinen mag, lässt sie selbstverständlich weg, alternativ kann man auch z.B. getrocknete Aprikosen nehmen!

Während der Milchreis kocht, die Kokosflocken in einer Pfanne fettfrei anrösten. Passt hier auf, die verbrennen schneller, als man gucken kann!
Und dann seid ihr auch schon fertig - den Milchreis in einem Schüsselchen anrichten, die Kokosflocken darüber streuen und mit ein bißchen Karamellsirup darüber süßen.

Guten Appetit!

Samstag, 18. Januar 2014

Bloggerprojekt: Let's cook together!

Gute Vorsätze hat ja jeder, meine sind zahllos und verschiedenst, aber irgendwo findet sich darunter ein kleiner Satz "Mehr kochen!".
Gute Voraussetzungen dafür sind Bloggerprojekte, denn da kann ich zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen - mehr bloggen und mehr und kreativer kochen!

Kurz und gut: die liebe Ina, deren Blog ich fast schon am längsten von allen verfolge, hat für dieses Jahr eine Challenge ausgerufen, an der ich sehr gerne mitmachen möchte:


Der Plan sieht wie folgt aus: man kocht etwas zu ihren vorgegebenen Themen, und postet sie bis zum 10. des jeweiligen Monats.
Und das sind die Vorgaben:
Februar   Milchreis als Soulfood gegen den Winter.
März  Wrap it! Lecker gerolltes und/oder gewickeltes! (hier darf frei interpretiert werden, nicht nur Wraps, sondern alles was "gewrapt" werden kann...
April  Der Frühling kommt heute mal direkt aus dem Ofen: Gemüsetarte 
Mai  Deftiges aus dem Muffinförmchen.
Juni   Fruchtalarm - dein liebster Sommerkuchen mit Früchten der Saison!
Juli  Sommerlaune auf dem Teller: Bruschetta
August  Picknicktime! Baguettes "to Go". 
September   Deine Lieblingspizza.
Oktober  Deine liebste Kürbissuppe! 
November  A Cookie a day... Deine Lieblingscookies die nie fehlen dürfen. 
Dezember Ein zimtiges Erlebnis! Dein Lieblings-Zimtrezept!
Ich freue mich schon sehr auf die Challenge, denn es ist das erste Mal für mich, dass ich an so etwas teilnehme!
Dieses Wochenende werde ich mal den Milchreis in Angriff nehmen - mein Freund hat schon Gyros für sich beantragt :D
Dann habt ihr auch wenigstens ein kleines bisschen was zu lesen, während ich im Urlaub bin!

Montag, 16. Dezember 2013

{DIY} Karamellsirup und Beerenlimes

Ich habe zur Zeit mein zweites Lager in der Küche aufgeschlagen, und bin wie wild am kochen, backen, was mir so einfällt - schließlich muss ich ja den Sport kompensieren, nicht dass ich noch eine sportliche Figur ohne Wohlfühlröllchen kriege, nee, nee ;)






















Das Rezept für den Beerenlimes findet ihr hier bereits, den Karamellsirup habe ich neu in mein Programm "Nette kalorienhaltige Mitbringsel" aufgenommen.


Ihr benötigt für zwei Flaschen mit je 200ml Inhalt:
  • 300g Sahne
  • etwas Salz
  • 2 Vanilleschoten
  • 225g Zucker
  • 50g Butter
Zunächst gebt ihr die Sahne und eine Prise Salz in einen Topf. Die Vanilleschoten längs anfschneiden, das Mark herauskratzen und zu der Sahne in den Topf geben. Alles aufkochen lassen, dann beiseite stellen.
Den Zucker in einen Topf geben und bei mittlerer Hitze schmelzen und goldbraun karamelisieren lassen, dabei immer gut rühren, da der Karamell sonst anbrennt!
Die Butter dazugeben (Vorsicht, das spritzt ganz schön...), und unter Rühren bei kleiner Hitze ca. 1 Minute köcheln lassen.
Die heiße Vanillesahne vorsichtig nach und nach unter das Karamell rühren, aufkochen und offen ca. 2 Min. kochen lassen, bis sich das Karamell vollständig gelöst hat.
Den Sirup zügig in die heiß ausgespülten Flaschen füllen, sofort verschließen und in den Kühlschrank stellen.
Der Sirup hält sich kühl gelagert etwa 2 Monate.


Mittwoch, 13. November 2013

{Rezept] Rindfleisch-Tajine mit Couscous

Passt hervorragend zu der herbstlichen Jahreszeit, da Kürbis mit hineinkommt, und es außerdem richtig schön wärmt - und für mich ist Herbst Suppen- und Eintopfzeit! Eine Tajine ist übrigens ein Tongefäß aus Nordafrika, und wird für Schmorgerichte jeglicher Art verwendet.
Das Rezept ist aus dem Jamie Oliver Kochbuch "Jamie unterwegs...", nur ganz leicht abgewandelt - und ich habe für euch auch noch eine leckere vegetarische Variante parat :)


Ihr braucht für vier bis sechs Personen:
  • 600g Rindfleisch (Rindergulasch geht super)
  • Olivenöl
  • 1 Zwiebel, fein gehackt
  • 1 Dose Kichererbsen (400g)
  • 1 Dose Tomatenstücke (400g)
  • 800ml Gemüsebrühe
  • 1 kleiner Kürbis (ca. 800g), in Würfel geschnitten
  • 100g Backpflaumen
Für die Würzmischung:
  • Meersalz und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • 1 gestrichener EL Ras el Hanout
  • 1 gestrichener EL Kreuzkümmel
  • 1 EL Zimt
  • 1 EL gemahlener Ingwer
  • 1 EL edelsüßes Paprikapulver
Ras el Hanout ist eine orientalische Gewürzmischung, ihr bekommt sie am ehesten in einem gut sortierten Supermarkt.
Den Kreuzkümmel in einem Mörser zerkleinern, sodass das ätherische Öl austreten kann. Alle Zutaten für die Gewürzmischung in einer kleinen Schüssel mischen und das Fleisch damit einreiben. Mit Frischhaltefolie abdecken und am besten über Nacht im Kühlschrank marinieren lassen.

In einem großen Topf (eine Kasserolle oder etwas in der Art) Olivenöl erhitzen und das Fleisch bei mittlerer Hitze 5 Min anbraten. Die Zwiebel zufügen und weitere fünf Minuten braten. Kichererbsen und Tomaten dazugeben, mit 400ml Brühe angießen und gut umrühren. Aufkochen lassen und bei geschlossenem Deckel 90min köcheln lassen.

Danach den Kürbis, die Backpflaumen und die restliche Brühe zufügen, gut verrühren und weitere 90min bei geschlossenem Deckel köcheln lassen. Sollte die Flüssigkeit zu wenig sein, noch etwas Wasser nachgießen.

Nach den 90min prüfen, wie die Konsistenz ist, es sollte Eintopf-Charakter haben und das Fleisch muss schön zart sein. Gegebenenfalls noch nachwürzen und mit Couscous servieren.

Die vegetarische Variante ist fast genauso, ihr nehmt statt des Fleisches ein paar Möhren und schneidet sie in kleine Stücke. Dann könnt ihr alles in den Topf geben - Möhren, Zwiebel, Kichererbsen, Tomaten, Kürbis und Backpflaumen, Brühe - und alles ca. 90min köcheln lassen. Die Gewürzmischung muss selbstverständlich mit in den Topf!

Ich wünsche euch einen guten Appetit und einen kuscheligen Herbsttag!

Mittwoch, 16. Oktober 2013

{Rezept} Feigensenf

Lecker, ich sag euch das... und mal was anderes, ein bisschen "feinschmeckerisch"! Habt ihr schon mal Feigensenf zu Käse gegessen? Nicht? Dann hopphopp, ab zum Käsedealer eures Vertrauens und ausprobiert - es schmeckt wirklich toll! Genauso wie Käse mit Honig, oder, wie Jamie Oliver letztens empfahl, mit Honig und zerstoßenen Kaffeebohnen! Lacht ruhig, bevor ihr es nicht getestet habt, düft ihr nicht mitreden ;)

Hier also ein nettes Rezept für selbstgemachten Feigensenf - passt gut zur Jahreszeit, da ihr im Moment ohne Probleme frische Feigen auf dem Markt oder im Supermarkt bekommt!

Ihr benötigt für vier Gläser mit je 140 ml Inhalt:
  • 9 reife blaue Feigen
  • 1,5 EL Senfkörner
  • 150g Gelierzucker 2:1
  • 2 TL scharfes Senfpulver
  • 2 EL Himbeeressig
  • 2 EL Dijon-Senf
  • 1/2 TL Salz
  • weißer Pfeffer
  • 1 Msp. Wasabipaste
Die Feigen waschen, schälen und vierteln. Die Senfkörner in einem Mörser zerstoßen und die Feigen mit Gelierzucker, Senfpulver, den Senfkörnern, Essig und Dijon-Senf in einem Topf mischen und ca. 3 Stunden ziehen lassen.
Danach die Mischung unter Rühren aufkochen und offen ca. 3 Minuten sprudelnd kochen lassen. Mit Salz, Pfeffer und Wasabipaste würzen. Eventuell müsst ihr die Feigen noch etwas mit dem Mixstab pürieren - je nachdem, wie "stückig" ihr euren Feigensenf möchtet.

Den fertigen Senf in heiß ausgespülte Weckgläser füllen und sofort verschließen.
Die Haltbarkeit beträgt ungekühlt und ungeöffnet etwa 6 Monate.




Samstag, 13. Juli 2013

{Rezept} Zitroniges Kräuter-Rindergulasch

Es zählt zu den Gerichten, die sich einfach weigern, von mir hübsch fotografiert zu werden! Aber wer auf Fleisch steht, und einen Mann zu Hause hat, der wird für dieses Gericht geliebt werden Small Smiley Icon

Ihr braucht für vier Personen (ich koche meistens in diesen Mengen, dann ist nach dem Abendessen für die Arbeit am nächsten Tag was über):
  • 1 Bio-Zitrone
  • 3 Schalotten
  • 2 Knoblauchzehen (wer an seine Kollegen und / oder Kunden denkt, lässt sie weg^^)
  • 1 kg Rindergulasch
  • 2 EL Butterschmalz
  • Salz, Pfeffer
  • 1/4 L Weißwein
  • frische Kräuter nach Wahl (im Originalrezept ist Petersilie und Koriander angegeben, zwei Kräuter, die ich auf den Tod nicht ausstehen kann... ich habe Basilikum, gemischte TK-Kräuter und ein bißchen Schnittlauch genommen)
Die Zitrone waschen, trocken reiben und die Hälfte der Schale mit einem Zestenreißer abziehen (versteht ihr jetzt, warum ich so ein Ding unbedingt brauche?! Ich mache das immer mit einem scharfen Messer... ). Die übrige Schale abreiben. Die Zitrone halbieren und eine Hälfte auspressen.
Die Schalotten und den Knoblauch schälen und fein würfeln.
Gulasch gut trocken tupfen. Schmalz in einem Bräter oder großen Topf erhitzen, Gulasch darin rundherum kräftig anbraten (eventuell in Portionen, wenn der Bräter zu klein ist). Mit Salz und Pfeffer würzen. Zum Schluss Schalotten und Knoblauch kurz mitbraten. Das gesamte Gulasch mit dem Wein und 1/2 L Wasser ablöschen und aufkochen lassen. Zitronensaft und geriebene Zitronenschale zugeben und zugedeckt unter gelegentlichem Rühren etwa 1,5 Stunden schmoren.
Eventuell noch etwas Wasser nachgießen (bis zu 1/4L), wenn es zu sehr einkocht.

Die Kräuter waschen, trocken schütteln und hacken (bei den TK-Kräuter entfällt dieser Schritt... Small Smiley Icon).
15 Min vor Ende der Garzeit die Kräuter hinzufügen und mitgaren lassen. Das Gulasch mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Beim Anrichten mit der abgezogenen Zitronenschale bestreunen. Als Beilage gab es bei uns Knödel, es eignen sich aber auch super Bratkartoffeln, oder frisches Brot.

Guten Appetit Small Mini dish Icon

Freitag, 28. Juni 2013

Schwarzes Heíßgetränk


 1.       Qualitative und quantitative Zusammensetzung:
Wirkstoff: Coffein, wasserhaltig
Eine Tasse Schwarzes Heißgetränk enthält ca. 40 – 120mg Coffein (1,2,7-Trimethyl-3,7-dihydro-2H-purin-2,6-dion (IUPAC)), wasserhaltig

2.       Darreichungsform:
Coffeinhaltiges psychotropes Heißgetränk, je nach Zubereitungsart mit oder ohne Crema.

3.       Klinische Angaben
3.1   Anwendungsgebiete
Schwarzes Heißgetränk: Zur kurzfristigen Beseitigung von Ermüdungserscheinungen, bei dringendem Pausendrang oder hohem Arbeitspensum. Hinweis: Nicht alle Symptome bedürfen einer coffeinhaltigen Heißgetränkbehandlung. Paradoxe Wirkungen sind mitunter möglich.
Trocknungsrückstand: Gartendünger, Handwaschmittel, Futter für Kompostwürmer, Ausgangsstoff für Zukunftsvorhersagen
3.2   Dosierung, Art und Dauer der Anwendung
Je nach Geschmack und Bedarf mehrmals täglich eine Tasse Schwarzes Heißgetränk als Direkt- oder Kannenaufguss, Pressstempeldecoctum, Filtrat oder Kaffeepad-Perkolat zubereiten und anschließend in kleinen Schlücken einnehmen.
Durch Zugabe von Milch und / oder Zucker wird die Compliance i.d.R. deutlich verbessert.
3.3   Gegenanzeigen
Pausenende, Feierabend, Überempfindlichkeit, Herzarrhythmien, wie Sinustachykardie / Extrasystolen, Kundenansturm.
3.4   Nebenwirkungen
Schlaflosigkeit, innere Unruhe, Tachykardie, Magen-Darm-Beschwerden. Zudem Reizbarkeit, Kopfschmerzen, Verstärkung des physiologischen Tremors und Toleranzentwicklung möglich. Schwangere und andere koffeinempfindliche Personen sollten sich über die Wirkungen des Coffeins vor Genuss umfassend informieren!
3.5   Überdosierung
Bei häufigen Applikationen / Tag werden einzelne oder mehrere der genannten Nebenwirkungen beobachtet. Bei Absetzen des Schwarzen Heißgetränks verschwinden diese.

4.       Pharmazeutische Angaben
4.1   Liste der sonstigen Bestandteile
Polysaccharide, Lignin, Fette, Proteine, Chlorogensäure, Trigonellin, Asche, Kondensationsprodukte; nur teilweise in Lösung übergehend

4.2   Inkompatibilitäten
Sauer- und Buttermilch, Saure Sahne
4.3   Dauer der Haltbarkeit
Schwarzes Heißgetränk erst unmittelbar vor der Anwendung zubereiten und anschließend sofort einnehmen. Sollten negativ sensorische oder organoleptische Veränderungen wahrnehmbar sein, ist das Schwarze Heißgetränk zu verwerfen.
4.4   Besondere Vorsichtsmaßnahmen
Vor dem Zugriff Unbefugter schützen.
4.5   Art und Inhalt des Behältnisses
Keramiktasse zu 200ml

Donnerstag, 20. Juni 2013

{Rezept} Schoko-Crunchy-Himbeer-Kuchen

Im Futtermonat Mai zubereitet, wurde er doch für lecker anzuschauen befunden - hier also das Rezept!
Der Kuchen ist ohne Backen zuzubereiten, etwas aufwendiger als ein "Durchschnittskuchen", und auch um einiges mächtiger, aber dafür ein schönes Sommerdessert.


Ihr braucht für eine Form mit 28cm Durchmesser:
  • 500g TK-Himbeeren 
  • 100g Zartbitterkouvertüre 
  • 150g Vollmilchkouvertüre 
  • 50g Mandelstifte 
  • 80g Cornflakes 
  • 4 Blatt weisse Gelatine 
  • 300g Schlagsahne 
  • 500g Mascarpone 
  • 500g Magerquark 
  • 120g Zucker + 2EL 
  • 2 Päckchen Vanillezucker 
  • 1 TL Speisestärke 
  • Frische Himbeeren zum Dekorieren 
Gefrorene Himbeeren auftauen lassen, dabei den Saft auffangen. Gesamte Kouvertüre grob hacken und im Wasser Bad oder in der Mikrowelle vorsichtig schmelzen lassen, Mandeln und Cornflakes zugeben und gut unterrühren.
Eine Tortenplatte mit etwas Öl bestreichen und und einen Tortenring oder den Rand der Springform darauf setzen. Die Schoko-Mandel-Cornflakes-Mischung in den Tortenring füllen und als Boden andrücken. Alles ca. 1h kalt stellen.
Gelatine in kaltem Wasser einweichen dann die Sahne steif schlagen und kalt stellen. Mascarpone, Quark und 120g Zucker und den Vanillezucker verrühren. Gelatine ausdrücken und bei schwacher Hitze in wenig Wasser auflösen. Zuerst 3 bis 4 EL, dann die gesamte restliche Creme unterrühren, die Sahne unterheben. Die Hälfte der TK-Himbeeren unter die Creme heben.
Die Himbeercreme auf den Schokoboden geben und glatt streichen. Torte mind. vier Stunden, am besten über Nacht, kalt stellen. Übrige aufgetaute Himbeeren und den aufgefangenen Saft pürieren und durch ein Sieb streichen, um die Kerne herauszufiltern. Himbeerpüree mit den 2 EL Zucker aufkochen. Die Stärke mit 2EL kaltem Wasser glatt rühren, in das kochende Püree rühren und unter Rühren mind. eine Minute köcheln lassen.
Auskühlen lassen und kurz vor dem Servieren (und das ist wichtig, erst kurz vorher!! Sonst zieht alles Wasser und sieht ganz ekelig aus^^) frische Himbeeren auf der Torte verteilen und mit der Himbeersoße beträufeln. Mit einem Zahnstocher könnt ihr noch "Muster" in das Püree ziehen.


Zum Schneiden nehmt ihr am besten ein Sägemesser, oder ein anderes mit rauer Schnittkante, welches aber scharf ist - der Schokoboden ist sonst recht widerspenstig ;)